Fr. 17.12.21 Genugtuung über den Entscheid des DGS im Aufsichtsverfahren gegen das KSA

Mit Genugtuung hat die Leitung des KSA vom Entscheid des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) im Aufsichtsverfahren auf Anzeige von zwei ehemaligen Chefärzten Kenntnis genommen: Die Vorwürfe gegen das KSA und seine Organe haben sich als nicht stichhaltig erwiesen und konnten durch Fakten widerlegt werden.

Lediglich in zwei Bereichen wurden dem KSA Auflagen gemacht, die beide direkt mit der früheren Tätigkeit eines mittlerweile ausgetretenen Chefarztes zusammenhängen.

Entsprechende Massnahmen wurden bereits direkt nach dessen Weggang aus dem KSA umgesetzt:

  • Die Analysesubstanz 5-ALA wird bei neurochirurgischen Eingriffen State of the Art angewendet und somit - wie durch das DGS gefordert - nicht durchgehend bei Meningeomen eingesetzt.
  • Bei der Seitenverwechslung handelte es sich um eine mangelhafte Ausübung der Sorgfaltspflicht des ehemaligen Chefarztes.
    Zur Verhinderung von Seitenverwechslungen wird im KSA grundsätzlich seit Jahren das nach internationalem Standard zweistufige Sicherheitsverfahren angewendet. Dabei wird am Vortag gemeinsam mit der Patientin / dem Patienten die Operationsseite markiert und vor der Operation ein Safety-Check durchgeführt.
Download:entscheid_aufsichtsverfahren.pdf