Fr. 22.04.22 Die KSA-Gruppe geht gestärkt aus der Pandemie hervor

Auch das vergangene Jahr stand im Zeichen der Corona-Pandemie. Trotz der herausfordernden Umstände kann die KSA-Gruppe, bestehend aus dem Kantonsspital Aarau (KSA), dem Spital Zofingen (SZ) und dem KSA Praxiszentrum am Bahnhof für das vergangene Jahr einen Gewinn von 17.1 Mio. Franken ausweisen. Die EBITDA-Marge liegt bei 8 Prozent.


Die KSA-Gruppe mit ihren mehr als 5'500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die grösste Gesundheitskrise seit hundert Jahren erfolgreich gemeistert. Gleichzeitig wurden mit den abgeschlossenen Kooperationen und organisatorischen Veränderungen im vergangenen Jahr wichtige strategische Entscheide zur Stärkung der Gruppe umgesetzt. Im August 2021 konnte zudem mit dem Neubau «Dreiklang» des Kantonsspitals Aarau gestartet werden. Ein starkes Zeichen für die künftige Sicherstellung von Spitzenleistungen, von der Grundversorgung bis hin zu einer hochspezialisierten Medizin. Davon profitiert die Aargauer Bevölkerung, die mit dem Neubau ein hochmodernes, patientenfreundliches und effizientes Spital erhalten wird.


Gutes Geschäftsjahr 2021



Die KSA-Gruppe weist für das vergangene Jahr einen Gewinn von 17.1 Mio. Franken aus. Das Ergebnis ist durch Corona-bedingte Effekte beeinflusst. Dazu zählen die für das Jahr 2020 im 2021 erfolgte Entschädigung der COVID-19-Vorhalteleistungen in der Höhe von 36.5 Mio. Franken sowie die erneuten Mehrkosten und Ertragsausfälle aufgrund der andauernden Pandemie. Trotz Pandemie gelang dem KSA gegenüber dem Vorjahr eine erfreuliche Steigerung der Erträge und des EBITDA. Insgesamt betrug die Ertragssteigerung unter Ausklammerung der COVID-19-Entschädigung 65.8 Mio. Franken, was 9.1 Prozent entspricht. Auf Stufe EBITDA betrug die Zunahme ohne COVID-19-Entschädigung 28.1 Mio. Franken. Markant war der Anstieg bei den ambulanten Behandlungen. Der entsprechende Ertrag stieg um 11.4 Prozent. Diese Zunahme verdeutlicht den verstärkten Trend hin zu ambulanten Eingriffen.


Pandemie erfolgreich gemeistert



Das KSA hat auch während der Pandemie alle seine Kernaufgaben als Zentrumsspital mit Endversorgerfunktion vollumfänglich und auf gewohnt hohem Niveau erfüllt. Dies, obwohl die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen alle bisher bekannten Krisen übertraf. An den Standorten Aarau und Zofingen wurden seit Ausbruch der Pandemie 1'818 stationäre COVID-Patientinnen und Patienten behandelt, davon 331 auf der Intensivstation. Das KSA hat insgesamt 272'176 COVID-Tests durchgeführt und 424'693 Impfdosen verabreicht. Damit übernahm das Spital eine unverzichtbare und führende Rolle im Rahmen der Bekämpfung der Pandemie und für eine funktionierende Gesundheitsversorgung im Kanton. «Dank der guten Zusammenarbeit mit den Partnern und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns gelungen, diese anspruchsvolle Zeit und die vielfältigen Herausforderungen zum Wohle der Aargauer Bevölkerung zu meistern», erklärt Verwaltungsratspräsident Peter Suter.


Kooperationen und Stärkung der Regionalspitäler zugunsten der Aargauer Bevölkerung



Das KSA setzte auch im Jahr 2021 konsequent auf den Ausbau von Kooperationen. Erfreulich ist dabei der Abschluss einer engen Partnerschaft mit dem Asana Spital Menziken und dem Gesundheitszentrum Fricktal. Beide Kooperationen nutzen vorhandene Expertisen wirkungsvoll und dienen einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Gesamthaft arbeitet das KSA mit 227 wichtigen und geschätzten Kooperationspartnern in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen zusammen.


Forschung liegt in der DNA des KSA



Damit sich die Patientenversorgung stetig weiterentwickelt, setzt das KSA auf eine patientennahe und innovative Forschung. «Forschung gehört zur DNA des KSA und ist für das Zentrumsspital von grösster Bedeutung», so der ehemalige interimistische CEO und Leiter Departement Betrieb, Sergio Baumann. Die Finanzierung der Forschungsprojekte erfolgt durch Drittmittel (z. B. Nationalfonds, Unternehmen), einen Beitrag des Kantons Aargau und durch Mittel seitens des KSA. Im Jahr 2021 hat das KSA über 300 Publikationen veröffentlicht, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.


Ein aktiver Beitrag gegen den Fachkräftemangel



Im Jahr 2021 wurde weiterhin in die Aus- und Weiterbildung investiert: Mit total 958 Aus- und Weiterzubildenden, davon rund 400 Assistenzärztinnen und -ärzte sowie rund 500 Pflegende, engagiert sich die KSA-Gruppe intensiv für den Nachwuchs in Medizin und Pflege und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung im Kanton Aargau. Dieses Thema hat hohe Priorität für die Verantwortlichen der KSA-Gruppe und wird konsequent weiterverfolgt.


Mit Leidenschaft für eine optimale Behandlung der Patientinnen und Patienten



Mit höchstem Engagement kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen der KSA-Gruppe für das Wohl der Patientinnen und Patienten. Dieses Engagement wird geschätzt: 94 Prozent würden das KSA Aarau und 95 Prozent das KSA Spital Zofingen weiterempfehlen. Total verzeichnete die KSA-Gruppe 2021 33'741 stationäre Austritte, 787'199 ambulante Behandlungen und Konsultationen sowie 2390 Geburten, wovon 203 im Geburtshaus Nordstern KSA das Licht der Welt erblickten.


Weiterführende Informationen zu den aktuellen KSA-Themen:


Den gesamten Jahresbericht finden Sie online bei der Medienmitteilung sowie unter ksa2021.ch


Weiterführende Informationen zur Forschung am KSA finden Sie unter www.ksa.ch/forschung und einen Einblick in das Aus- und Weiterbildungsengagement des Kantonsspitals Aarau finden Sie hier: https://www.ksa.ch/ausbildungen-und-praktika

Download:220412_mm_jahresbericht_2021.pdf