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  • Nachhaltigkeit 

    Befähigen (Soziales)

    Minimal-invasive Therapie bei Bluthochdruck

    Am KSA wurde erstmals eine kathetergestützte
    renale Denervation zur Behandlung schwerer,
    unkontrollierter Hypertonie durchgeführt. Hypertonie betrifft in der Schweiz rund 1,5 Millionen
    Menschen und ist eine der Hauptursachen
    für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Verbesserung der Nährstoffaufnahme 

    Die EFFORT-ENZO-Studie untersucht, wie die
    Nährstoffaufnahme bei älteren, hospitalisierten
    Patientinnen und Patienten mit Mangelernährung
    oder erhöhtem Mangelernährungsrisiko verbessert
    werden kann. Viele dieser Menschen nehmen trotz
    Zusatznahrung nicht genügend Eiweiss und Energie
    auf, was ihre Genesung verzögern kann. Ziel der
    Studie ist es, zu prüfen, ob die zusätzliche Gabe einer
    niedrigen Dosis von Verdauungsenzymen die Aufnahme wichtiger Nährstoffe wie Proteine, Aminosäuren, Fette und Zucker verbessert. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Gezielte Ernährungstherapie

    Mit der Weiterführung der EFFORT-II-Studie trägt
    das KSA dazu bei, die Behandlung von Patientinnen
    und Patienten langfristig zu verbessern. Die vom
    Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie
    untersucht, ob eine gezielte Ernährungstherapie nach
    dem Spitalaustritt die Gesundheit und Überlebenschancen von Menschen mit Mangelernährung verbessern kann.
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Digitale Systeme zur Vermeidung von Medikationsfehlern

    Mit dem KPHARM-System setzt das KSA auf
    innovative digitale Lösungen, um die Sicherheit
    der Patientinnen und Patienten zu erhöhen. Das intelligente System unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Medikationsverordnungen im Spitalalltag zu überprüfen und mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen. Dazu analysiert KPHARM laufend relevante Patientendaten aus der elektronischen  Krankengeschichte, wie aktuelle Medikamente,  Laborwerte oder die Nierenfunktion, und weist gezielt auf potenzielle Risiken hin. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Medical Summer School 

    Seit 2015 bietet das KSA die Medical Summer
    School an. Während zweier Tage erwerben Teilnehmende wichtige berufsrelevante Fähigkeiten und erhalten einen praxisnahen Einblick in den medizinischen Berufsalltag. Das Programm wird von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegefachpersonen aus verschiedenen Fachbereichen des KSA, von Partnerspitälern
    und weiteren Institutionen durchgeführt. Ziel der Medical Summer School ist es, junge Talente
    früh für den medizinischen Beruf zu begeistern. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Erfolgreiche Rezertifizierung der Kita KSA

    Im Juli 2025 wurde die Kindertagesstätte (Kita) KSA
    erneut erfolgreich rezertifiziert und erfüllt weiterhin
    die Anforderungen des Qualitätslabels «Quali-
    Kita». Damit trägt sie das Label im 13. Jahr in Folge
    und ist in dieser Grössenordnung die einzige Kita in
    der Deutschschweiz mit einer nahtlosen Rezertifizierung. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Nachhaltiges Lernen in der Kita KSA – REMIDA

    Die Kita des KSA hat ein neues, nachhaltigkeitsorientiertes Projekt gestartet: REMIDA.
    Inspiriert von REMIDA aus Reggio Emilia, lernen die
    Kinder, wiederverwendbare Materialien kreativ zu
    nutzen. Ziel ist, REMIDA als festen Bestandteil der
    pädagogischen Arbeit zu etablieren. Das Projekt fördert kreativ-experimentelle Lernprozesse und stärkt spielerisch die Kompetenzentwicklung der Kinder. Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Inklusion

    Das KSA unterstützt Menschen mit Beeinträchtigungen beim Einstieg ins Berufsleben. Ein
    Beispiel ist Lisa, die trotz einer starken Sehbeeinträchtigung von rund fünf Prozent eigenständig arbeiten möchte. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung stiess sie zunächst auf Vorurteile und fehlende Unterstützung: ein Praktikum in einer Bank musste vorzeitig beendet werden. Lisa absolvierte ein sechsmonatiges Praktikum im Stationssekretariat der Frauenklinik. Das Praktikum vermittelte Lisa konkrete berufliche Erfahrungen und zeigt, dass gezielte Anpassungen und Betreuung die Inklusion am Arbeitsplatz ermöglichen. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Gewalt im Spital

    Gewalt stellt eine zunehmende Herausforderung
    im Gesundheitswesen dar und gehört leider
    auch im KSA zum Alltag. Der Sicherheitsdienst übernimmt eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung eines sicheren Arbeits- und Behandlungsumfelds. Durch seine Präsenz, schnelle Reaktionsfähigkeit und Deeskalationskompetenz trägt er zur Prävention von Gewaltereignissen bei. Ein freundliches, aber bestimmtes Auftreten hilft, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und Eskalationen zu vermeiden. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Betriebliches Case Management

    Seit Ende 2024 bietet das KSA im Rahmen des
    betrieblichen Gesundheitsmanagements seinen
    Mitarbeitenden ein internes betriebliches Case
    Management an. Eine Fachexpertin begleitet dabei
    Mitarbeitende, insbesondere bei Langzeitabsenzen,
    individuell, zeitnah und wertschätzend. Das Angebot
    hat sich sehr gut etabliert und stellt die einzelnen
    Mitarbeitenden in den Mittelpunkt. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Engere Zusammenarbeit in der Kinderonkologie und Neuropädiatrie 

    Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
    und das Kinderspital des KSA schaffen in den beiden Bereichen Onkologie, Neuro- und Entwicklungspädiatrie eine gemeinsame, standortübergreifende medizinische Leitung. Die Kooperation stärkt die wohnortnahe Kinder- und Jugendmedizin in höchster Qualität. 
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Vorsorgeuntersuchung bei Prostatakrebs analysiert

    Die europaweit durchgeführte Langzeitstudie
    wurde im Herbst 2025 in einer der bedeutendsten
    Fachpublikationen in der Medizin, dem «New
    England Journal of Medicine», veröffentlicht. Die
    Kernerkenntnis: Prostatakrebs-Screening senkt die
    Sterblichkeit, also das Risiko, an Prostatakrebs zu
    sterben. Zu diesem Schluss kamen die Forschenden
    bereits 2009 auf Basis von Erstauswertungen. Nun
    hat dieselbe Forschungsgruppe gezeigt, dass diese
    Aussage auch langfristig, also auch mehr als zwanzig
    Jahre nach Beginn der Studie, weiterhin gilt.
    Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025. 

    Aus- und Weiterbildung

    Als grosse Aus- und Weiterbildungsstätte im Kanton
    Aargau übernimmt das KSA eine zentrale Rolle
    bei der Sicherstellung von Fachkräften. Insgesamt bietet das KSA 320 Aus- und Weiterbildungsstellen sowie rund 60 Berufspraktikumsstellen in 27 Berufen an. Mehr dazu im Nachhaltigkeitsbericht 2025.