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Niks Kampf gegen den 'bösen Käfer' im KSA

Er ist erst drei Jahre alt, doch Nik kämpft einen tapferen Kampf gegen einen unsichtbaren Feind - den «bösen Käfer» in seinem Blut. Begleitet von über 130 «Mutperlen» und der bedingungslosen Liebe seiner Familie durchläuft er die intensive Behandlung gegen Leukämie im KSA. Diese herzergreifende Geschichte von Mut und Hoffnung zeigt, wie ein kleiner Junge mit grosser Entschlossenheit seinen Weg durch die Dunkelheit bahnt.

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Eine Strahlentherapie tut nicht weh

«Man spürt nichts», sagt Walter S. über die Strahlentherapie, die Teil seiner Krebsbehandlung im KSA war. Bei ihm wurde vor 2.5 Jahren Prostatakrebs diagnostiziert. Die Behandlung war erfolgreich, aber der Krebs kam zurück. Wie sein Knochenkrebs im KSA durch Fachexpertinnen und -Experten der Radioonkologie behandelt wurde, erfahren Sie im Video.

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Strahlentherapie

Mit körpereigenen Zellen den Krebs bekämpfen

Najla M. hatte ein diffuses grosszelliges B-Zell-Lymphom mit Befall der Leber. Die CAR-T-Zell-Therapie war nach erfolgloser Chemotherapie ihre letzte Chance.

«Warum gerade ich?», fragte sich Najla M. Im Februar 2021 litt sie an Übelkeit und Erbrechen und hatte diffuse Schmerzen. Sie befürchtete, dass sie einen erneuten Herzinfarkt hatte. Aber es kam anders: Die Diagnose lautete diffuses grosszelliges B-Zell-Lymphom mit Leberbefall, eine bösartige, zemlich aggressive Form von Krebs.

Nach den ersten Chemotherapien im Kantonsspital Olten war Najla M. zunächst zuversichtlich. Im September 2021 folgte dann ein Rückfall. Danach fiel ihr die Therapie schwer; sie hatte mehr Nebenwirkungen, und war körperlich und psychisch in schlechter Verfassung. Nachdem die Chemotherapien nicht den gewünschten Erfolg erzielten, war schnell klar, dass nur eine CAR-T-Zell-Therappie Heilungschancen bringen könnte. Dazu wurde Najla M. im Oktober 2021 ins KSA überwiesen.

Die Gabe der Zellen hat reibungslos geklappt. Doch in der ersten Nacht hatte Najla M. mit Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen zu kämpfen. Die Fieberschübe blieben, und am vierten Tag wurde sie wegen einer schweren neurologischen Nebenwirkung auf die Intensivstation verlegt. «Das war eine schwierige Zeit. Ich hatte starke Sehnsucht nach meiner Familie und meinen vier Wänden», erinnert sie sich.

«Bei einer CAT-T-Zell-Therapie ist es wichtig, interdisziplinär mit anderen Abteilungen zusammenzuarbeiten», erklärt PD Dr. med. Sabine Gerull, Chefärztin und Fachbereichsleiterin Hämatologie und Transfusionsmedizin im KSA. So braucht es eine Intensivstation sowie die Neurologie, welche die Patientinnen und Patienten mitbetreuen; denn Nebenwirkungen sind ein Thema.

Gibt es keine Probleme, können die Patientinnen und Patienten nach zwei Wochen nach Hause. «Die Leberwerte der Patientin haben sich normalisiert, und aktuell ist kein Lymphom nachweisbar», erklärt die zu betreuende Assistenzärztin. Der Alltag von Najla M. ist inzwischen auf die Genesung ausgelegt. Sie ist viel an der frischen Luft und holt die verlorene Zeit mit ihren Enkelkindern nach. «Ich bin unbeschreiblich dankbar für die gute Betreuung im KSA und dass der medizinische Fortschritt diese Behandlung möglich gemacht hat», sagte sie. Es ist ihre Chance auf Heilung.

CAR-T-Zell-Therapie

Seit Juni 2021 ist das KSA als eines von wenigen Spitälern in der Schweiz für die CAR-T-Zell-Therapie qualifiziert. Dies in Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen. CAR steht für Chimeric Antigen Receptor. Bei dieser Therapie werden den Patientinnen und Patienten in einem mehrstündigen Verfahren körpereigene Abwehrzellen, sogenannte Leukozyten, entnommen. Anschliessend programmieren die Pharmaunternehmen die Zellen genetisch so um, dass sie Tumorzellen erkennen und gezielt bekämpfen können. Betroffene erhalten vorbereitend eine Chemotherapie, danach die umprogrammierten Zellen mittels Infusion. Die Therapie ist eine Chance, eine lange krankheitsfreie Zeit zu erreichen.

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«Ich hatte immer das Gefühl, in guten Händen zu sein»

Isabel P. arbeitet als diplomierte Pflegefachfrau in einer Klinik für Rehabilitation. Im Oktober 2021 geht sie nach zunehmenden Schwindelanfällen zum Arzt. Die Diagnose: ein Hirntumor. Dieser wächst seit vielen Jahren unbemerkt in ihrem Kopf heran und hat mittlerweile die Grösse eines Tennisballs erreicht. Für die Ärzte ist klar – der Tumor muss sofort entfernt werden, um einen Notfall und bleibende Schäden zu verhindern.

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«Zeit ist das Wertvollste, was wir haben»

Die Rückenschmerzen von Frank H. stellten sich als Krebs heraus. Die Diagnose: ein follikuläres Non-Hodgkin-Lymphom, das sich in ein grosszelliges B-Zell-Lymphom transformierte. Die Chemotherapie war nur der Anfang seiner Behandlung. Die ganze Geschichte finden Sie auf unserem Blog.

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