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Das neue KSA: ein Meilenstein für die Aargauer Gesundheitsversorgung

21. Oktober 2026

472 Betten, 18 Operationssäle und kürzere Wege: Mit dem Bezug des Neubaus «Dreiklang» im Januar 2027 beginnt für das Kantonsspital Aarau und die Aargauer Bevölkerung eine neue Ära.

  • Fachperson Dr. Markus Meier
  • Lesedauer ca. 10 Minuten
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Im Januar 2027 ist es so weit: Das Kantonsspital Aarau (KSA) zieht in den Neubau «Dreiklang» ein. Auf zehn Etagen und einer Gesamtgeschossfläche von 110’000 Quadratmetern – das entspricht mehr als 15 Fussballfeldern – verfügt das neue Spital unter anderem über 472 stationäre Betten, 18 Operationssäle, topmoderne Untersuchungs- sowie Behandlungsräume und grosszügige Ambulatorien. Der Umzug in den «Dreiklang» markiert für das KSA den Beginn einer neuen Ära. «Jetzt geht es darum, das neue Spital mit Leben zu füllen», sagt CEO Dr. Markus Meier, der sich sichtlich auf das neue Kapitel freut. «Mit dem ‹Dreiklang› wird das KSA als Rückgrat der Aargauer Gesundheitsversorgung medizinisch exzellent, aber auch wirtschaftlich nachhaltig aufgestellt.» Dafür sollen im Neubau insbesondere effizientere Abläufe und optimierte Prozesse sorgen.

Der ‹Dreiklang› stellt sicher, dass wir die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region auch in Zukunft auf höchstem Niveau gewährleisten können.

Im neuen Gebäude rücken viele medizinische Fachbereiche näher zusammen. Das wird sowohl den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten als auch den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden verbessern. Das Ziel ist laut Meier klar: «Am KSA erhalten alle Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.»

Der Name «Dreiklang» steht für drei harmonisch aufeinander abgestimmte Bereiche: ambulante Angebote, Funktionsbereiche wie Operationssäle und Untersuchungsräume sowie Bettenstationen. Sie sind baulich so konzipiert, dass die Wege möglichst kurz bleiben. Das spart Zeit und erleichtert die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit. Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachleute und weitere Fachpersonen können sich rascher austauschen und gemeinsam die bestmögliche Behandlung sicherstellen.

Mehr Komfort, kurze Wege

Eine klare Raumaufteilung, gut sichtbare Beschriftungen und neue digitale Hilfsmittel erleichtern Patientinnen und Patienten die Orientierung im neuen Spital. Bei der Unterbringung setzt das KSA neue Massstäbe: Die Bettenstationen sind auf Einbettzimmer ausgerichtet, die mehr Privatsphäre, Ruhe und Diskretion ermöglichen – wichtige Voraussetzungen für das Wohlbefinden und die Genesung.

Einbettzimmer schaffen mehr Privatsphäre und bieten Raum für Ruhe und Erholung.
Einbettzimmer schaffen mehr Privatsphäre und bieten Raum für Ruhe und Erholung.

Die moderne Infrastruktur schafft gute Voraussetzungen für eine hochwertige medizinische Versorgung. Entscheidend bleiben jedoch die Menschen, die sich täglich um die Patientinnen und Patienten kümmern. Die neuen Räumlichkeiten und technischen Möglichkeiten sollen ihnen den Arbeitsalltag erleichtern und mehr Raum für das Wesentliche schaffen: eine bestmögliche medizinische Versorgung und individuelle Betreuung.

Wie die neue Infrastruktur die Zusammenarbeit erleichtern kann, zeigt sich beispielsweise bei der Notfallversorgung. Neu befinden sich der Erwachsenen- und der Kindernotfall (mit separaten Eingängen) im selben Gebäude. Auch die Frauenklinik und das Kinderspital sind im «Dreiklang» untergebracht. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Neubaus ist die Nachhaltigkeit. Der Neubau ist nach Minergie‑P-ECO zertifiziert. Das Label steht für hohe Anforderungen an die Energieeffizienz und eine ökologische Bauweise. Auch bei der Einrichtung setzt das KSA auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen: Rund 900 Stühle wurden restauriert und für den Einsatz im neuen Spital aufbereitet. Aus dem Holz von Bäumen des Spitalparks entstanden zudem Tischplatten für ausgewählte Räume.

Vier Tage für den Umzug

Bevor die ersten Patientinnen und Patienten im «Dreiklang» behandelt werden können, steht jedoch eine logistische Herkulesaufgabe an. Im Januar 2027 ziehen die meisten Kliniken, Abteilungen und ihre Patientinnen und Patienten innerhalb von nur vier Tagen in das neue Gebäude um. Rund 50’000 Stück Spitalmobiliar und Medizintechnik müssen sicher an ihren neuen Platz gelangen. Insgesamt gilt es, rund 11’000 Kubikmeter Material zu bewegen – das entspricht ungefähr dem Ladevolumen von 600 durchschnittlichen Umzugs-LKW.

Jeder Schritt muss genau und lange im Voraus geplant sein. Denn ein Spital kann seinen Betrieb nicht einfach unterbrechen. Die Versorgung muss auch während des Umzugs jederzeit gewährleistet bleiben. Dafür braucht es eine enge Abstimmung und viele helfende Hände.

Dr. Markus Meier, CEO
Dr. Markus Meier, CEO

Bei CEO Dr. Markus Meier nachgefragt

«Der ‹Dreiklang› wurde für die Menschen gebaut»

Herr Meier, was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie heute durch das neue Spital gehen?
Vor allem empfinde ich grosse Freude und Respekt vor dem, was hier entstanden ist. Der «Dreiklang» ist das Ergebnis einer ausserordentlichen Gemeinschaftsleistung. Zahlreiche Mitarbeitende des KSA, Projektverantwortliche und externe Partner haben über viele Jahre mit grossem Engagement, Fachwissen und Weitsicht an diesem Neubau gearbeitet. Ihnen gebührt ein grosser Dank. Jetzt liegt es an uns, das Gebäude mit Leben zu füllen und den Übergang in den neuen Spitalbetrieb erfolgreich zu gestalten.

Was ist für Sie persönlich das Besondere am Neubau?
Der «Dreiklang» ist mehr als ein neues Gebäude. Er wurde für Menschen gebaut: für Patientinnen und Patienten, die medizinische Hilfe benötigen. Für Angehörige, die schwierige Momente begleiten. Und für unsere Mitarbeitenden, die hier jeden Tag medizinische Leistungen auf höchstem Niveau erbringen. Das Gebäude und die neuen Abläufe sollen sie dabei bestmöglich unterstützen. Darin liegt für mich der eigentliche Wert dieses Neubaus.

Was werden die Patientinnen und Patienten konkret merken?
Sie werden ein modernes Spital erleben. Die Unterbringung ist auf Einbettzimmer ausgelegt. Diese bieten mehr Privatsphäre und Ruhe, ermöglichen vertrauliche Gespräche und schaffen gute Bedingungen für Betreuung und Genesung. Zudem profitieren die Patientinnen und Patienten von kürzeren Wegen und einer noch engeren Zusammenarbeit der Fachdisziplinen.

Was verändert sich für die Mitarbeitenden?
Der «Dreiklang» bringt medizinische Angebote, die heute auf verschiedene Gebäude verteilt sind, weitgehend unter einem Dach zusammen. Das schafft neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Standardisierte Prozesse, digitale Lösungen und intelligente Automatisierungen unterstützen unsere Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit. So bleibt mehr Raum für das Wesentliche: die Arbeit am und mit dem Menschen.

Warum ist der Neubau für den Aargau wichtig?
Das KSA ist das Rückgrat der Aargauer Gesundheitsversorgung. Wir sind rund um die Uhr im Einsatz – im medizinischen Alltag oder im hochkomplexen Notfall. Mit dem «Dreiklang» schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um diesen Auftrag auch in Zukunft auf hohem medizinischem Niveau und wirtschaftlich nachhaltig erfüllen zu können.

Autor

Andreas Krebs

Das neue KSA

Ab Januar 2027 wird vieles, was heute auf die verschiedenen Gebäude des KSA-Areals verteilt ist, im Neubau Dreiklang unter einem Dach vereint. Der Neubau bringt aber weit mehr als nur räumliche Veränderungen mit sich. Kürzere Wege, neu gestaltete Abläufe, eine engere Zusammenarbeit und innovative Technologien schaffen neue Möglichkeiten für den Spitalalltag. Alles mit einem Ziel: die Menschen auch in Zukunft medizinisch auf höchstem Niveau zu versorgen.

Entdecken Sie auf ksa.ch/dreiklang spannende Einblicke in ausgewählte Bereiche des neuen Spitals, gewinnen Sie einen Eindruck von der Gestaltung und Atmosphäre des Neubaus und erfahren Sie, wie das KSA mit dem Dreiklang die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung schafft.

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