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Herzstück des neuen Spitals: Der zentrale OP

19. Oktober 2026
Katarina Tomic, Dipl. Fachfrau Operationstechnik, im neuen Hybrid-OP.
Katarina Tomic, Dipl. Fachfrau Operationstechnik, im neuen Hybrid-OP.

Kürzere Wege, besser abgestimmte Abläufe und weniger Wartezeiten sorgen dafür, dass Patientinnen und Patienten rund um ihre Operation noch gezielter und effizienter betreut werden. Einblicke in ein Herzstück des neuen Spitals.

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Im neuen KSA steht ein zentraler Operationsbereich bereit, der nicht nur räumlich, sondern vor allem organisatorisch neu gedacht worden ist. Entscheidend ist der gesamte Weg rund um eine geplante Operation: von der Anmeldung und Vorbereitung über den Eingriff bis zum Aufwachen, zur weiteren Betreuung oder zum Austritt. Diese Schritte werden künftig stärker als zusammenhängender Prozess organisiert und als integrale Plattform gemanagt.

Die einzelnen Kliniken melden eine Operation an, danach übernimmt eine zentrale Disposition die organisatorische Koordination. Sie stimmt Termine und benötigte Ressourcen aufeinander ab. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: weniger Schnittstellen, klarere Abläufe und bei geplanten Eingriffen besser koordinierte Termine. Auch notwendige Voruntersuchungen wie das Gespräch mit der Anästhesie, Blutentnahmen, ein EKG oder weitere Abklärungen sollen möglichst sinnvoll gebündelt werden. So lässt sich frühzeitig feststellen, ob für die Operation alles bereit ist. Ein besonders spürbarer Unterschied zu heute zeigt sich am Tag der Operation. Heute treffen viele Patientinnen und Patienten bereits frühmorgens ein, auch wenn ihr Eingriff erst später geplant ist. Künftig werden die Eintrittszeiten stärker an der voraussichtlichen Operationszeit ausgerichtet. Die Patientinnen und Patienten kommen gestaffelt ins Spital, müssen weniger lange warten und grössere Menschenansammlungen beim Eintritt lassen sich vermeiden.

18 Säle umfasst der neue zentrale OP im KSA.

Kürzere Wege, einfachere Vorbereitung

Auch die Wege werden einfacher und kürzer. Vorbereitung, Operationssäle und Aufwachbereiche liegen im neuen Spital nahe beieinander. Mobile Patientinnen und Patienten werden zudem nicht mehr automatisch im Spitalbett durch lange Gänge und mit dem Lift zum OP transportiert. Sie können einen Teil des Weges selbst gehen oder werden in einem bequemen Pflegestuhl begleitet. Wer aufgrund seines Gesundheitszustands Unterstützung benötigt, wird sicher im Rollstuhl oder Bett transportiert. Der Weg in den OP soll ruhig, respektvoll und der jeweiligen Situation angepasst erfolgen. Nach dem Eingriff gelangen die Patientinnen und Patienten auf kurzem Weg in den Aufwachbereich.

Ein eigener Schwerpunkt ist das ambulante Operieren. Immer mehr Eingriffe können ohne anschliessenden stationären Aufenthalt durchgeführt werden. Für diese Patientinnen und Patienten sieht der neue zentrale OP kurze und direkte Abläufe vor: Empfang, Vorbereitung, Operation, Überwachung und Austritt liegen räumlich eng zusammen. Wer nach dem Eingriff medizinisch stabil ist, kann das Spital noch am selben Tag verlassen. Die dafür notwendige Infrastruktur kann bei einem künftig steigenden Anteil ambulanter Eingriffe flexibel ausgeweitet werden.

Neu ist zudem die stärkere Trennung zwischen medizinischen und logistischen Aufgaben sowie die Bereitstellung steril aufbereiteter Medizinprodukte in einem angegliederten Hochregallager. Geschulte OP-Logistiker stellen Instrumente und Materialien für die geplanten Eingriffe bereit. Das entlastet das OP-Fachpersonal von logistischen Tätigkeiten und schafft mehr Zeit für die medizinische Versorgung und Betreuung. Gleichzeitig sollen die Operationssäle effizienter genutzt und Verzögerungen reduziert werden.

Der neue Hybrid-OP

Nebst einer kompletten Operationssaal-Ausstattung enthält der Hybrid-OP eine Hochleistungs-Bildgebungsanlage.

Eigene Zone für Kinder und Eltern

Besondere Aufmerksamkeit gilt Kindern und ihren Eltern. Für sie ist eine eigene Zone vorgesehen, getrennt vom Aufwachbereich der Erwachsenen. Kinder können nach ihrer OP in ruhigerer Umgebung betreut werden, während ihre Eltern in der Nähe bleiben. Das schafft mehr Privatsphäre und reduziert Stress für alle Beteiligten.

Insgesamt umfasst der neue zentrale OP 18 Operationssäle, da­runter einen modernen Hybrid-OP für besonders anspruchsvolle Eingriffe. Die neue Technik unterstützt die medizinischen Teams dabei, Eingriffe auf hohem Niveau durchzuführen. Für Patientinnen und Patienten soll sie jedoch möglichst im Hintergrund bleiben. Spürbar werden vielmehr die Auswirkungen der neuen Organisation: verlässlichere Abläufe, kürzere Wege, weniger Wartezeiten und eine Betreuung, die sich stärker am individuellen Behandlungsweg orientiert.

Der neue zentrale OP verbindet moderne Medizin mit effizienter Organisation. Räume, Personal und Material können gezielter eingesetzt, Fachpersonen entlastet und Prozesse besser aufeinander abgestimmt werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem mehr Ruhe, Orientierung und Sicherheit rund um ihre Operation.

Das neue KSA

Ab Januar 2027 wird vieles, was heute auf die verschiedenen Gebäude des KSA-Areals verteilt ist, im Neubau Dreiklang unter einem Dach vereint. Der Neubau bringt aber weit mehr als nur räumliche Veränderungen mit sich. Kürzere Wege, neu gestaltete Abläufe, eine engere Zusammenarbeit und innovative Technologien schaffen neue Möglichkeiten für den Spitalalltag. Alles mit einem Ziel: die Menschen auch in Zukunft medizinisch auf höchstem Niveau zu versorgen.

Entdecken Sie auf ksa.ch/dreiklang spannende Einblicke in ausgewählte Bereiche des neuen Spitals, gewinnen Sie einen Eindruck von der Gestaltung und Atmosphäre des Neubaus und erfahren Sie, wie das KSA mit dem Dreiklang die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung schafft.

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