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Maternité im Dreiklang: Von Anfang an gut aufgehoben

19. Oktober 2026
Dr. med. Julia Popelka und Hebamme Stefanie Lindegger in einem der neuen Gebärzimmer des Perinatalzentrums.
Dr. med. Julia Popelka und Hebamme Stefanie Lindegger in einem der neuen Gebärzimmer des Perinatalzentrums.

Rund 2000 Babys werden am KSA jährlich geboren. Für sie und ihre Familien wurde im dritten Obergeschoss des neuen Spitals das Perinatalzentrum errichtet. Das erfahrene Team betreut Schwangere, Gebärende, Wöchnerinnen und Neugeborene nun in unmittelbarer Nähe zueinander.

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Die Planung der neuen Gebärzimmer, der Wöchnerinnenstation und der Neonatologie orientierte sich am Prinzip der familienzentrierten Betreuung: Die Wege sind kurz, die Räumlichkeiten grosszügiger und Eltern können auch auf der Neonatologie in engem Kontakt mit ihrem Kind sein. In diesem Text begleiten wir das fiktive Paar Mara und Tom bei seinem Aufenthalt in den neuen Räumlichkeiten des Perinatalzentrums.

Gebärzimmer: hell, ruhig und warm

Maras Geburtstermin steht an. Die Wehen haben bereits eingesetzt und werden zunehmend regelmässiger. Sie steht im Austausch mit einer Hebamme am KSA und macht sich nun langsam mit Partner Tom auf den Weg ins Spital. Im dritten Obergeschoss des KSA-Neubaus meldet sich Mara am Empfang an. Der Empfang ist zu Bürozeiten besetzt. In der Nacht würden sich die werdenden Eltern über eine Gegensprechanlage anmelden. Kurze Zeit später werden sie von einer Hebamme begrüsst und direkt in ein Zimmer auf der Geburtenabteilung begleitet. Dort werden Mara und ihr Kind überwacht.

Im Neubau gibt es sechs grosszügige und helle Gebärzimmer, zwei davon mit Badewanne, und einen integrierten Operationssaal für Kaiserschnittgeburten. Die Geburt steht kurz bevor. Warme und sanfte Farben schaffen eine ruhige und geschützte Atmosphäre. Die Geburt schreitet voran, Mara bringt ein Mädchen zur Welt. Sie und ihr Partner sind erschöpft, aber sehr glücklich.

2006 Babys erblickten 2025 im KSA das Licht der Welt – 137 davon im Geburtshaus Nordstern.

Die Kleinsten auf der Neonatologie eng umsorgt

Direkt nach der Geburt wird das Neugeborene zum Bonding auf Maras Brust gelegt. Bei der darauffolgenden Erstuntersuchung bestätigt die Hebamme, dass Mara ein gesundes Kind zur Welt gebracht hat. Anschliessend bezieht die Familie ein Zimmer auf der Wöchnerinnenstation.

In den meisten Fällen dürfen die Neugeborenen, wie in diesem fiktiven Beispiel, mit ihren Eltern gemeinsam das Gebärzimmer verlassen. Kranke oder zu früh geborene Kinder werden auf die Neonatologie verlegt.

Die Neonatologie umfasst verschiedene Betreuungsbereiche – von der Intensivstation für die kleinsten und kränksten Neugeborenen, darunter Frühgeborene ab 23 Schwangerschaftswochen, über die Intermediate Care Station bis zur Special Care Unit für Neugeborene, die eine engmaschige Überwachung und Unterstützung benötigen.

Die Räumlichkeiten bestehen auf den ersten Blick aus viel Technik: Monitore, Inkubatoren, Wärmebetten und Beatmungsmaschinen. Doch auch die Nähe zu den Eltern gehört zum Betreuungskonzept. Die Räume auf der Intensiv­station sind gross und mit komfortablen Sitz- und Liegegelegenheiten ausgestattet.

Auf der Neonatologie-Intensivstation können Eltern nah bei ihren Kindern sein.
Auf der Neonatologie-Intensivstation können Eltern nah bei ihren Kindern sein.

Auf der Special Care Unit, also der Station ohne intensivmedizinische Betreuung, werden die Kinder in Einzelzimmern versorgt. Die Zimmer sind mit einem modernen Bettsofa ausgestattet. Dank des neuen Rooming-in-Konzepts können Eltern auch auf der Neonatologie in unmittelbarer Nähe ihres Kindes bleiben.

Dank der räumlichen Nähe zur Wöchnerinnenstation können Mütter ihre Neugeborenen jederzeit un­kompliziert sehen und sich gleichzeitig von der Geburt erholen.

Wochenbett im Einbettzimmer

Die neue Wöchnerinnenstation ist auf die Unterbringung in Einbettzimmern ausgerichtet. Damit bietet sie Wöchnerinnen während ihres Aufenthalts Privatsphäre, Ruhe und eine angenehme Umgebung für die erste gemeinsame Zeit mit ihrem Neugeborenen. Zusatzversicherte profitieren darüber hinaus von zusätzlichen Leistungen und der persönlichen Betreuung durch die Mitarbeitenden des Guest-Relation-Service. Die Zimmer bieten die Möglichkeit, bei Bedarf ein weiteres Bett für den Partner aufzustellen. Mara und Tom können das Spital gemeinsam mit ihrem Neugeborenen nach wenigen Tagen verlassen.

Die familienorientierte Infrastruktur im neuen Perinatalzentrum bietet wesentliche Vorteile für die ganze Familie. Kurze Wege und Nähe ermöglichen die kontinuierliche Begleitung des Kindes während des stationären Aufenthalts. Davon profitiert nicht nur das Paar aus diesem Artikel, sondern künftig alle Familien, deren Kind im Perinatalzentrum des KSA zur Welt kommt.

Das neue KSA

Ab Januar 2027 wird vieles, was heute auf die verschiedenen Gebäude des KSA-Areals verteilt ist, im Neubau Dreiklang unter einem Dach vereint. Der Neubau bringt aber weit mehr als nur räumliche Veränderungen mit sich. Kürzere Wege, neu gestaltete Abläufe, eine engere Zusammenarbeit und innovative Technologien schaffen neue Möglichkeiten für den Spitalalltag. Alles mit einem Ziel: die Menschen auch in Zukunft medizinisch auf höchstem Niveau zu versorgen.

Entdecken Sie auf ksa.ch/dreiklang spannende Einblicke in ausgewählte Bereiche des neuen Spitals, gewinnen Sie einen Eindruck von der Gestaltung und Atmosphäre des Neubaus und erfahren Sie, wie das KSA mit dem Dreiklang die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung schafft.

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