Stoma-, Wund- und Kontinenzberatung

Wegbegleitung zurück in die Selbstständigkeit

Ob bei einem künstlichen Darm oder Blasenausgang (Stoma), bei einer Kontinenzstörung oder bei chronischen und akuten Wunden, wir beraten und pflegen Sie nach Ihren Bedürfnissen. Bei unseren Spezialistinnen und Spezialisten sind Sie in den besten Händen.

Bei uns sind Sie immer in guten Händen

Unsere persönliche Pflege, Betreuung und Beratung berücksichtigt immer die Lebenssituation und Ressourcen der Betroffenen und  diejeinigen ihres Umfelds. Wir wählen gemeinsam den Weg, der zur grösstmöglichen Lebensqualität und Selbstständigkeit führt.

Christian Rutschi Teamleiter Wund-, Stoma- und Kontinenztherapie

Unsere Fachpersonen der Stoma-, Wund- und Kontinenzberatung betreuen Betroffene mit akuten und chronischen Wunden, temporären und definitiven Stoma-Anlagen (künstlicher Darm- und Blasenausgang) sowie Menschen mit Kontinenzstörungen. Dabei stehen die Bedürfnisse, die Lebenssituation und Ressourcen der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt.
Angehörige und Bezugspersonen werden in der interprofessionellen Teamarbeit ebenfalls miteinbezogen, damit uns eine bestmögliche und patientenorientierte Pflege und Betreuung gelingt. 

Wie Sie uns erreichen

Unsere Beratungsleistungen

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Wir sind für Sie da

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Wo Sie uns finden

Stoma-, Wund- und Kontinenzberatung Haus 3 Tellstrasse 25 5001 Aarau

Häufige Fragen

  • Ja, die Krankenkasse übernimmt die Kosten für das benötigte Material aus der Grundversicherung. Dabei ist vom Bund klar geregelt, wie viel pro Inkontinenzgrad in CHF vergütet wird. Diese Regelung ist in der Mittel- und Gegenstandsliste (MiGel) geregelt. Bei einem zwischenzeitlichen Selbstkatheterismus wird dies anders geregelt. Hier wird die Stückzahl mit einem Höchstvergütungsbetrag vergütet.

  • Wir streben in Zusammenarbeit mit Ihnen an, dass Ihre Wunde heilt. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, welche die Wundheilung begünstigen respektive hemmen. Gerne beraten wir Sie individuell dazu.

  • Ja, zur Anleitung stehen Ihnen ausgebildete Stomatherapeutinnen und -therapeuten zur Seite.

  • Bei einer geplanten Anlage eines Stomas findet schon vor der Operation ein Gespräch mit einer Stomatherapeutin/einem Stomatherapeuten statt. Hier können Sie vorgängig Fragen stellen. Auch nach der Operation kommt regelmässig ein/e Stomatherapeut/in vorbei. 

  • Inkontinenz bedeutet, dass ein Mensch ungewollt Urin oder Stuhl verliert; dass er diese aufgrund einer funktionellen Störung nicht mehr selbstständig kontrollieren kann.

  • Mit einem Stoma kann man praktisch alles machen wie zuvor. Ausser beim Heben von schweren Gegenständen sollte man sich zurückhalten, da das Bindegewebe am Bauch nach der Operation geschwächt ist. Jedes Hobby ist aber weiterhin möglich, auch bspw. Schwimmen, Joggen, Saunieren etc.

  • Es besteht die Möglichkeit, dass die Spitex für die Stomapflege organisert werden kann. Für Stomaträger/innen, die noch unsicher sind oder für die es aus anderen Gründen nicht möglich ist, die Pflege selbst zu übernehmen, wird dies während des Krankenhausaufenthaltes organisiert. Alle Fragen, die die Pflege und den Umgang mit dem Stoma betreffen, werden auch nach dem Spitalaufenthalt von der Stomatherapeutin/dem Stomatherapeuten beantwortet. Bei Fragen, Problemen, Komplikationen melden Sie sich bei der Stomaberatung und bitten um einen ambulanten Termin.

  • Im Krankenversicherungsgesetz (KVG) ist die Kostenübernahme der Wundmaterialien durch die sogenannte Mittel- und Gegenstandsliste (MiGel) geregelt. Die MiGel berücksichtigt leider nicht alle Materialien, die für eine adäquate Wundbehandlung benötigt werden. Um allfällig entstehende zusätzliche Kosten so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir – wenn immer möglich – mit Materialien, die in der MiGel deklariert sind. Bitte beachten Sie, dass jeweils auch Ihre Franchise und danach die 10% Selbstbehalt bis CHF 700.- pro Jahr noch zum Abzug kommen.

    Es kann sein, dass Sie durch eine Zusatzversicherung zusätzlich Leistungen vergütet bekommen. Darüber kann Ihnen Ihre Krankenkasse Auskunft geben. Gerne erläutern wir Ihnen die Kostenübernahme individuell.

  • Die Wundkontrolle wird regelmässig in der Sprechstunde durchgeführt. In der Regel arbeiten wir dabei mit  der örtlichen Spitex oder freischaffenden Wundspezialistinnen und Wundspezialisten zusammen.

  • Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und kommt auf die Diagnose, Nebenerkrankungen sowie bereits erfolgte Therapien und Behandlungen an.

  • Eine Wundheilung ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Deshalb muss jede Wundsituation individuell beurteilt werden. Wir sind spitalintern und extern gut vernetzt, um schnellstmöglich eine Wundheilung zu erreichen.

  • Schätzungen zufolge sind ungefähr 400 000 Menschen in der Schweiz von Inkontinenz betroffen. Drei Viertel davon sind Frauen. Die genauen Zahlen sind schwierig zu nennen, da das Bestehen einer Inkontinenz noch immer ein grosses Tabuthema ist. Wichtig ist zu wissen, dass nicht nur ältere Menschen von Inkontinenz betroffen sein können, sondern dass sie in jedem Alter vorkommen kann.

  • Das Material kann mit einem Rezept über ein Verteilzentrum oder auch über die Apotheke bezogen werden. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen:

    Ileostomie:  bis zu CHF 5040.- pro Jahr
    Kolostomie: bis zu CHF 5040.- pro Jahr
    Urostomie:  bis zu CHF 5040.- pro Jahr

  • Die Wundberatenden sind diplomierte Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner mit einer Zusatzausbildung in Wundversorgung und haben mehrere Jahre Erfahrung in der Behandlung von Wunden.

  • Wir werden als erstes im Gespräch mit Ihnen anschauen, wie lange Ihre Beschwerden bereits andauern. Allenfalls schauen wir uns bereits erfolgte urologische Untersuchungen an oder leiten solche in die Wege. Wir werden Sie ausserdem bitten, über mehrere nacheinander folgende Tage ein Blasentagebuch zu führen, in dem Sie notieren, wie viel, was und wann Sie trinken, die ausgeschiedene Urinmenge erfassen und ob Sie ungewollt Urin verlieren.