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Regelschmerzen oder Endometriose?

28. Oktober 2026

Viele Frauen kennen Schmerzen während der Periode. Sehr starke Schmerzen können jedoch auch ein Indiz für Endometriose sein. Aber wie unterscheidet sich diese von normalen Regelschmerzen?

  • Fachperson Dominique Brütsch
  • Lesedauer ca. 2 Minuten
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Endometriose ist nicht gleich Regelschmerzen! Während typische Menstruationsschmerzen vor allem in den ersten Stunden bis Tagen der Periode auftreten, sind die Schmerzen bei Endometriose intensiver und länger anhaltend. Wenn zyklische Schmerzen über das «normale Mass» hinausgehen und den Alltag, den Schlaf oder die Arbeit einschränken, ist eine Vorstellung in einem Endometriosezentrum sinnvoll.

Die Schmerzen treten bei Betroffenen zunächst meist zu Beginn der Monatsblutung und beim Eisprung auf. Mit der Zeit wird die Intensität der Schmerzen stärker und die Dauer länger. Betroffene haben schon mehrere Tage vor der Blutung oder dem Eisprung Schmerzen. Manchmal können die Schmerzen auch dauerhaft bestehen bleiben und sich zu chronischen Unterbauchschmerzen entwickeln. Nicht selten haben Betroffene auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder Wasserlassen. Auch starke oder sehr unregelmässige Blutungen sowie ein unerfüllter Kinderwunsch können Anzeichen für Endometriose sein. Es kann auch sein, dass Schmerzmittel nicht mehr ausreichend helfen und die Schmerzen trotz Einnahme nicht weniger werden.

Endometriose kann allerdings auch ohne starke Schmerzen auftreten. Umgekehrt bedeutet eine sehr schmerzhafte Periode nicht automatisch, dass Endometriose vorliegt. Deshalb ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll.