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  • Gynäkologie

    Für das Wohl und die Gesundheit der Frau

    Wir bieten Diagnostik, Beratung, konservative und operative Behandlungen sowie Vor- und Nachsorge an. Wir behandeln gutartige Leiden wie Zyklusstörungen oder hormonelle Probleme.

     

    Wir bieten das gesamte Spektrum der gynäkologischen Versorgung. Von Diagnostik über Beratung bis hin zu konservativen und operativen Behandlungen sowie Vor- und Nachsorge stehen wir unseren Patientinnen mit unserer langjährigen Erfahrung zur Seite.

    Prof. Dr. med. Maximilian Klar, MPH Leitung Frauenklinik, Chefarzt Gynäkologie und gynäkologische Onkologie

    Für Patientinnen mit gutartigen gynäkologischen Beschwerden wie Zyklusstörungen, Blutungen oder hormonellen Problemen bieten wir spezifische Behandlungen an.
    Minimal-invasive gynäkologische Operationen werden mit modernster Technik präzise und minimalinvasiv durchgeführt.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von gutartigen Brusterkrankungen. Im Rahmen der Behandlung arbeiten wir interdisziplinär mit der Klinik für Plastische Chirurgie zusammen.
    Ebenfalls betreuen wir Patientinnen mit auffälligem Krebsabstich und führen Verlaufskontrollen durch. Wir beantworten auch Fragen rund um das Thema HPV und HPV-Impfung. Allfällige Operationen führen wir ambulant in unserer Tagesklinik durch.

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    • Die Hormonersatztherapie (HRT) ist eine medizinische Behandlung zur Linderung von Beschwerden in den Wechseljahren. Sie gilt als die wirksamste Methode bei Beschwerden wie Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, verminderter Leistungsfähigkeit, Gedächtnisproblemen, Harnwegsbeschwerden (Inkontinenz und wiederkehrende Harnwegsinfekte), Scheidentrockenheit sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Zudem kann sie vorbeugend gegen Osteoporose wirken. Dabei werden dem Körper Östrogene – manchmal auch kombiniert mit Gestagenen – zugeführt, um den Hormonmangel in der Zeit der Menopause auszugleichen. Die Hormone können als Tabletten, Pflaster, Crèmes, Spray oder auch vaginal eingenommen bzw. angewendet werden.

      Vor Beginn einer HRT ist es wichtig, die individuellen Vor- und Nachteile genau abzuwägen. Bei leichten Beschwerden können auch Änderungen des Lebensstils helfen – etwa Entspannungsübungen oder der Verzicht auf Koffein und scharfe Speisen. Pflanzliche  Mittel wie Phytoöstrogene oder bestimmte Antidepressiva kommen bei stärkeren Beschwerden als Alternativen infrage.

    • Das KSA gehört zu den wenigen Spitälern in der Schweiz mit Leistungsaufträgen in der hochspezialisierten Medizin (HSM) für alle  gynäkologischen Krebserkrankungen. Das gynäkologische Tumorzentrum, das Brustkrebszentrum und die Dysplasie-Einheit sind nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert. Ebenso ist das Endometriose-Zentrum zertifiziert. Das Brustkrebszentrum trägt zudem das Q-Label der Krebsliga Schweiz (KLS) und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (SGS). Diese Auszeichnungen bestätigen exzellente ärztliche und pflegerische Expertise, ein zertifiziertes Qualitätsmanagement und eine moderne Infrastruktur. 

      Unsere Patientinnen profitieren von der interdisziplinären Versorgung durch spezialisierte Teams, kurzen Entscheidungswegen, leitlinienbasierter Versorgung und individuell abgestimmten Therapien. Psychoonkologische Betreuung, Beratung zum Fertilitätserhalt bei Kinderwunsch und post-operative Betreuung sind ebenso integraler Bestandteil unserer Medizin wie eine spezialisierte Schmerztherapie. Das KSA engagiert sich in nationalen und internationalen klinischen Studien, um den Zugang zu innovativen Therapien zu sichern. Forschung, Lehre und die Zusammenarbeit mit 15 weiteren onkologischen Zentren stärken unsere Spitzenposition.

    • Es gibt unterschiedliche Stufen von Zellveränderungen beim Krebsabstrich. Je nach Situation sind weitere Kontrollen oder eine Operation mit Entfernung eines Stücks des Gebärmutterhalses notwendig.
      Wichtig ist, dass die empfohlenen Kontrollen wahrgenommen werden, damit eine gefährliche Veränderung nicht verpasst wird die zu einer bösartigen Erkrankung führen könnte.

    • Das hängt vom verschriebenen Pillentypus ab, deren Einnahme-Schemata unterschiedlich sind. Es ist sehr individuell, wie man vorgehen soll, und hängt davon, ob man die Einnahme von nur einer oder von mehreren Tabletten vergessen hat oder eine spezielle Situation wie z.B. Erbrechen oder Durchfall eingetreten ist.

      Jede Frau sollte sich deswegen bei der Pillenverschreibung sehr gut über den Einnahmemodus aufklären lassen und beim Arzt nachfragen, wenn sie nicht sicher ist. Bei Fragen steht auch der Dienstarzt der Frauenklinik (Tel. +41 62 838 96 77) jederzeit zur Verfügung. Er berät Sie, wie Sie in entsprechender Situation vorgehen sollen und/oder ob zusätzliche Notfallmassnahmen notwendig sind. 

    • Für eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) gibt es 3 Methoden:

      • 1. Minimal-invasiv (laparoskopische Hysterektomie)

      • 2. via Bauchschnitt (abdominale Hysterektomie) 

      • 3. durch die Scheide (vaginale Hysterektomie)

      Jede dieser Methoden hat Vor- und Nachteile. Es wird in jeder Situation individuell entschieden, welche Methode die beste für die Patientin ist. Für die Entscheidung können verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle spielen (zum Beispiel Alter, der Grund für die Gebärmutterentfernung, Nebenerkrankungen, Grösse der Gebärmutter, frühere Operationen)

      In den meisten Fällen erfolgt  die Operation minimal-invasiv. 

    • Geringerer Blutverlust, weniger Wundinfekte, raschere Erholung und Wiederaufnahme der Alltagsaktivitäten.

    • Endometriose ist nicht gleich Regelschmerzen! Während typische Menstruationsschmerzen vor allem in den ersten Stunden bis Tagen der Periode auftreten, sind die Schmerzen bei Endometriose intensiver und länger anhaltend. Wenn zyklische Schmerzen über das «normale Mass» hinausgehen und den Alltag, den Schlaf oder die Arbeit einschränken, ist eine Vorstellung in einem Endometriosezentrum sinnvoll.

      Die Schmerzen treten bei Betroffenen zunächst meist zu Beginn der Monatsblutung und beim Eisprung auf. Mit der Zeit wird die Intensität der Schmerzen stärker und die Dauer länger. Betroffene haben schon mehrere Tage vor der Blutung oder dem Eisprung Schmerzen. Manchmal können die Schmerzen auch dauerhaft bestehen bleiben und sich zu chronischen Unterbauchschmerzen entwickeln. Nicht selten haben Betroffene auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Stuhlgang oder Wasserlassen. Auch starke oder sehr unregelmässige Blutungen sowie ein unerfüllter Kinderwunsch können Anzeichen für Endometriose sein. Es kann auch sein, dass die Schmerzmittel nicht mehr  ausreichend helfen und die Schmerzen trotz Einnahme nicht weniger werden.

    • Oft handelt es sich um grössere Eingriffe, die eine entsprechende Planung und den Einsatz eines spezialisierten Teams benötigen. Allgemein wird ein Zeitraum von max. 4 Wochen zwischen Diagnose und Therapie als Ziel angesehen. Oft ist es aber auch möglich, diese Zeitvorgabe zu unterbieten.

    Wo Sie uns finden

    Gynäkologie Haus 8 Tellstrasse 25 5001 Aarau
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    • Das Kantonsspital Aarau liegt ganz in der Nähe des Bahnhofs SBB Aarau und ist zu Fuss in 10 Minuten oder mit dem Bus erreichbar.

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