Prostata- und Uroonkologisches Zentrum

Onkologiezentrum Mittelland

Das Prostata- und Uroonkologische Zentrum ist Teil des Onkologiezentrums Mittelland des KSA und gehört zu den führenden Kompetenzzentren der Schweiz rund um die Prävention, Diagnose und Behandlung von Prostata- und Uroonkologischen Krebserkrankungen.

Immer für Sie da

Ob Vorsorge, Abklärung, konservative oder operative Behandlung, ich und mein Behandlungsteam sind rund um die Uhr für Sie da. Neben unserer medizinischen Fachkompetenz  und einer hohen Qualität in der Behandlung legen wir immer auch grossen Wert auf eine persönliche Betreuung.

Prof. Dr. med. Stephen Wyler Leiter Prostata- und uroonkologisches Zentrum, Chefarzt Urologie

Das Prostata- und Uroonkologische Krebszentrum am KSA Aarau bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen von der Diagnose bis zur Behandlung von Prostatakrebs- und Uroonkologischen Erkrankungen. Im Rahmen der Vorsorge und Diagnose gibt es verschiedene Leistungen, darunter die innovative Swiss Prostata Check App, die aktive Überwachung (Active Surveillance) für niedriges Risiko, den PSA-Test zur Erkennung von Veränderungen, sowie die präzise Bildgebung mittels MRT der Prostata und die MRT-Ultraschall Fusionsbiopsie der Prostata zur gezielten Gewebeentnahme.

Das Zentrum bietet auch eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten, z.B. die laparoskopische Prostatektomie für minimalinvasive Eingriffe, Strahlentherapie (Radiotherapie) oder den hochintensiven fokussierten Ultraschall (HIFU) der Prostata als nichtinvasive Option.

Zusätzlich zur medikamentösen Therapie wird die innovative Lutetium-177 PSMA-Therapie zur gezielten Bekämpfung von Krebszellen eingesetzt. Eine umfassende psychologische Unterstützung durch Kooperation mit der Psychoonkologie sowie die Einrichtung von Selbsthilfegruppen bieten den Patienten und deren Angehörige auch emotionalen Beistand während ihres Behandlungsverlaufs.

Neben den Behandlungen sind unsere Expertinnen und Experten in der klinischen Forschung tätig, um stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu sein und innovative Ansätze gegen Prostatakrebs zu entwickeln. 

Wie Sie uns erreichen

Vorsorge, Diagnose und Behandlungen

Sprechstunden, Tumorboard, Selbsthilfe

Wir sind für Sie da

Themenseite «Krebs»

Auf unserer Themenseite «Krebs» stehen unsere Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Sie erzählen ihre Krankheitsgeschichten, berichten über den Umgang mit der Erkrankung, Behandlungserfolge und die Rückkehr ins normale Leben; angereichert mit Wissenswertem und Spannendem rund um das Thema Krebs.

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Wo Sie uns finden

Prostatazentrum Haus 1 Tellstrasse 25 5001 Aarau

Häufige Fragen

  • Männer zwischen 50 und 75 sollten mit dem Hausarzt über das Thema Prostatakrebsvorsorge sprechen und einen Bluttest, einen sogenannten PSA-Test, machen lassen. Abhängig davon, wie hoch der PSA-Wert ausfällt, wird der Arzt empfehlen, ob der Test alle ein, zwei oder drei Jahre wiederholt wird, und zwar bis ca. zum 70. bis 75. Altersjahr. Bei erblicher Vorbelastung in der Familie, empfiehlt sich der erste Test schon ab 45 Jahren.

  • Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten. Er kennt Sie, kann Ihnen die Vorsorgemassnahmen erklären und auf Ihre individuelle Situation eingehen.

    • Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner über die Früherkennung und mögliche Folgen einer Prostatakrebsbehandlung.

    • Tauschen Sie sich mit anderen Männern über das Thema aus und profitieren Sie von deren Erfahrungen.

    • Machen Sie eine persönliche Güterabwägung. Wären Sie bereit, für eine verlängerte Lebensdauer evtl. Einbussen in der Lebensqualität (Urin-Inkontinenz oder Impotenz bzw. medikamentöse Hilfsmittel) hinzunehmen?

    • Es gibt keinen allgemeingültigen Ratschlag. Sie selbst müssen den für Sie und Ihre Partnerin/Ihren Partner richtigen Weg finden.

    Gehen Sie ab 50 regelmässig zum Hausarzt zur Prostata­krebs­vorsorge, wenn Sie sich
    über die Konsequenzen einer Früherkennung im Klaren sind, 
    bereit wären, den Prostatakrebs behandeln zu lassen,
    mögliche Nachwirkungen einer Behandlung in Kauf nehmen würden.

  • Der PSA-Test ist zuverlässiger. Das rektale Abtasten der Prostata durch den Darm ist eine unzuverlässigere Methode. Sie ist stark abhängig von der Erfahrung des Arztes und nicht jeder Prostatakrebs lässt sich ertasten.

  • Prostatakrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern. Wird der Prostatakrebs rechtzeitig entdeckt, dann ist er heilbar. Prostatakrebs wächst meistens eher langsam und nicht jeder Tumor, der frühzeitig entdeckt wird, muss behandelt werden. Aber der aggressive Krebs muss rechtzeitig diagnostiziert werden.

  • Männer spüren ihre „Wechseljahre“ weniger als Frauen, aber eine hormonelle Umstellung kennt auch der männliche Körper. Diese Hormonumstellung ist einer der Gründe dafür, dass die Prostata ab 50 bei etwa der Hälfte der Männer zu wachsen beginnt.

  • Im ersten Schritt genügt der Bluttest, also ein Piekser in den Arm. Das Abtasten durch den Darm bringt noch eine kleine zusätzliche Information, sie ist jedoch abhängig von der Erfahrung des Arztes. Bei Verdacht auf Prostatakrebs ist das eigentlich Unangenehme die Entnahme einer Gewebeprobe durch den Enddarm unter örtlicher Betäubung.

Externe Kooperationen

Zertifizierungen