Mo. 09.04.18 Neubau KSA: Physio- und Ergotherapie erhalten eigenes Gebäude

Neues Therapiezentrum statt Provisorium 
Das Kantonsspital Aarau baut ein eigenes Therapiezentrum für die Physiotherapie und Ergotherapie. Das Gebäude wird angrenzend zum Mitarbeiterparkplatz erstellt und hat eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Gemäss einer Machbarkeitsstudie ist eine Auslagerung aus dem Neubau in ein eigenes Gebäude sinnvoll.
 
„Wir planen den Bau eines neuen Therapiezentrums für unsere Physio- und Ergotherapie für Kinder und Erwachsene und legen diese verwandten Disziplinen zusammen“, erklärt Robert Rhiner, CEO des Kantonsspitals Aarau. Damit können Synergien zwischen diesen beiden Fachrichtungen genutzt werden. Das Gebäude wird auf der Parzelle des bisherigen Haus 14 zu liegen kommen. Patientinnen und Patienten werden künftig in einem modernen Gebäude nahe dem Spital mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie das Parkhaus behandelt. „Wir haben uns dazu entschieden, diese beiden Dienste mit einem hohem Patientenaufkommen von ca. 90‘000 Patienten pro Jahr aus dem Neubau herauszulösen“, führt Robert Rhiner weiter aus.
 
Aufgrund einer Machbarkeitsstudie für Physio- und Ergotherapie kam man zum Schluss, dass durch eine Zusammenlegung eine Optimierung der Prozesse möglich wird. Das Projekt wird mit einem Budget von rund CHF 9 Mio. veranschlagt und ist Teil der Investitionen für den Neubau. Es soll möglichst schnell realisiert werden, damit die beiden Einheiten vor Baubeginn des Hauptgebäudes umziehen können und kein Provisorium nötig wird. Dies drängt sich auf, weil ein Teil der Therapien in Räumlichkeiten stattfindet, die sich derzeit im Baufeld befinden und deshalb vor Baubeginn weichen müssen.
 
Spitaleinheiten, die innerhalb des zukünftigen Baufelds arbeiten, sollten geschickt und wenn möglich nur einmal verschoben werden. Die komplette Baufeldräumung ist bis Ende 2019 geplant. Den Verantwortlichen stehen für die Räumung neben dem neuen Therapiezentrum auch das frisch renovierte und inzwischen bezogene Haus 27 sowie das 2019 bezugsbereite Haus 46 als Ersatz- und Ausgleichs-Gebäude zur Verfügung. „Sobald die Baubewilligung vorliegt, werden wir mit dem Abbruch von Haus 14 und danach mit dem Bau des vierstöckigen Therapiezentrums beginnen. Der Zeitplan ist eng, aber wir rechnen damit, das Haus Mitte 2019 in Betrieb zu nehmen“, erklärt Robert Rhiner.

Download:20180409_Therapiezentrum-ksa.pdf