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    Nässendes Ekzem am Unterschenkel: Wenn Salben nicht ausreichend helfen

    1. Juni 2026

    Heilt ein Ekzem über längere Zeit nicht ab, nässt immer wieder oder kehrt trotz Behandlung erneut zurück, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. Wenn selbst kortisonhaltige Salben nur kurzfristig wirken, lohnt es sich, die Ursache der Hautveränderung genauer untersuchen zu lassen.

    • Fachperson Dr. med. Lukas Krähenbühl
    • Lesedauer ca. 5 Minuten
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    Mögliche Ursachen eines chronischen Ekzems

    Ein Ekzem kann unterschiedliche Auslöser haben. Zu den möglichen Ursachen gehören Kontaktallergien, beispielsweise auf Kosmetika, Waschmittel oder Metalle. Auch chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis (atopisches Ekzem) können hinter den Beschwerden stehen.

    Daneben kommen bakterielle oder pilzbedingte Infektionen als Ursache infrage. Bei Ekzemen im Bereich der Unterschenkel sollte zudem an eine Durchblutungsstörung gedacht werden. Allergien auf Lebensmittel sind hingegen nur selten für ein Ekzem verantwortlich.

    Wie erfolgt die Abklärung?

    Eine Dermatologin oder ein Dermatologe kann die Hautveränderung beurteilen und einschätzen, ob tatsächlich ein Ekzem vorliegt. Um die Ursache genauer einzugrenzen, können je nach Situation weitere Untersuchungen notwendig sein. Dazu gehören Hautabstriche, Allergietests oder eine Hautbiopsie.

    Gezielte Behandlung nach der Diagnose

    Erst wenn die genaue Ursache feststeht, kann eine gezielte und wirksame Behandlung eingeleitet werden. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist eine konsequente, reizfreie Hautpflege.

    Ebenso wichtig ist das Meiden möglicher Auslöser. Dazu zählen beispielsweise Duftstoffe, aggressive Reinigungsmittel oder Weichspüler, die die Haut zusätzlich reizen können.

    Merkpunkte

    • Ein über mehrere Monate bestehendes, nässendes Ekzem sollte fachärztlich abgeklärt werden.
    • Wenn Salben nur kurzfristig helfen, ist eine genaue Diagnose wichtig.
    • Mögliche Ursachen sind Kontaktallergien, Neurodermitis, Infektionen oder Durchblutungsstörungen.
    • Hautabstriche, Allergietests oder eine Hautbiopsie können zur Abklärung beitragen.
    • Eine gezielte Behandlung ist erst nach einer gesicherten Diagnose möglich; eine reizfreie Hautpflege gehört immer dazu.
    Hinweis:

    Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Hautveränderungen ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll.