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    Herausforderungen vor den Wechseljahren

    8. Juli 2026

    Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen können erste Anzeichen der Perimenopause sein. Was hinter den Beschwerden steckt und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können.

    • Fachperson Dr. med. Zahraa Kollmann
    • Lesedauer ca. 5 Minuten
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    Was ist die Perimenopause?

    Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor den eigentlichen Wechseljahren. Sie beginnt meist in den späten 40ern, kann aber bereits ab dem 40. Lebensjahr einsetzen (sehr selten auch früher).

    Die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron schwankt in dieser Zeit.

     

    Typische Beschwerden

    Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit treten bei fast der Hälfte aller Frauen durch die langsam abnehmende Östrogenkonzentration auf. Östrogen wirkt auch auf die Gehirnzellen, weshalb hormonelle Veränderungen die Konzentration, das Gedächtnis und die Wortfindung beeinflussen können.

    Weitere Beschwerden sind:

    • Schlafstörungen (Schwierigkeit mit Durchschlafen)
    • Schnellere Reizbarkeit durch Kombination aus Schlafmangel und hormonellen Schwankungen

     

    Behandlungsmöglichkeiten

    Eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie (HRT) kann je nach Stärke der Beschwerden helfen. Sie führt zu:

    • Linderung von Schlafstörungen
    • Linderung von Stimmungsschwankungen
    • Positive Auswirkung auf das allgemeine Wohlbefinden

    Vor einer Behandlung sollten Nutzen und Risiko mit einer Fachperson besprochen werden.

     

    Nichtmedikamentöse Massnahmen bei leichteren Beschwerden

    Bei leichteren Beschwerden können auch nichtmedikamentöse Massnahmen hilfreich sein. Regelmässige Bewegung, Entspannungstechniken, Meditation und eine gute Schlafhygiene unterstützen das körperliche und seelische Gleichgewicht.

    Pflanzliche Präparate wie Johanniskraut oder Phytoöstrogene sowie Nahrungsergänzungsmittel können eine ergänzende Möglichkeit sein.

     

    Wann empfiehlt sich eine ärztliche Beratung?

    Wenn die Beschwerden den Alltag stark beeinträchtigen oder zusätzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Übergewicht bestehen, empfiehlt sich eine ärztliche Beratung, um die passende Behandlung zu finden.

    Merkpunkte

    • Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor den eigentlichen Wechseljahren.
    • Typische Beschwerden sind Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Schlafstörungen und schnellere Reizbarkeit.
    • Eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie (HRT) kann je nach Stärke der Beschwerden helfen.
    • Nichtmedikamentöse Massnahmen können bei leichteren Beschwerden helfen.
    • Wenn die Beschwerden den Alltag stark beeinträchtigen oder zusätzliche Risikofaktoren bestehen, empfiehlt sich eine ärztliche Beratung.